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Regenwasser: Alles Gute kommt von oben

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- Im Monat August sank die Niederschlagsmenge in Deutschland auf gerade einmal 40 Liter pro Quadratmeter, knapp die Hälfte des langjährigen Durchschnitts. Regen aufzufangen und zu nutzen, gewinnt daher für Hausbesitzer an Bedeutung. Das sieht auch die Mehrheit der Deutschen so: 81 Prozent wollen Regenwassernutzungsanlagen bei Neubauten zur Pflicht machen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse.

Bild Nr. 6252, Quelle: Otto GRAF GmbH/BHW Bausparkasse

Regenwasser wird künftig knapper, da sind sich Experten einig. Viele Gartenbesitzer nutzen bereits das wertvolle Gut, indem sie das vom Dach abfließende Wasser in eine Regentonne leiten. Der Vorteil: Die Aufstellung verursacht geringe Kosten. Doch der Nutzen ist begren

Trinkwasser ersetzen

Nachhaltiger, doch mit Anschaffungskosten zwischen 2.500 und 5.000 Euro auch aufwendiger, ist eine unterirdisch installierte Zisterne. „Mit einer Komplettanlage spart eine vierköpfige Familie bis zu 300 Euro pro Jahr“, sagt Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse. Rund 40 Kubikmeter Trinkwasser kann der Haushalt so ersetzen. Ist eine Waschmaschine angeschlossen, kommen 20 Kubikmeter hinzu. Durch eine Zisterne lässt sich auch bares Geld sparen. Sie reduziert die Kosten für Frisch- und Abwasser. Bei vielen Kommunen kann man sich zudem von der Gebühr für versiegelte Flächen befreien lassen.

Umgebung klimatisieren

Je weniger Regenwasser ungenutzt abfließt, desto geringer ist das Risiko für Überschwemmungen und Hochwasser. Auch ein Gartenteich speichert den „Segen“ von oben. „Wichtig für das Klima ist, dass Wasser lokal verdunsten kann“, erläutert die BHW Expertin. „Dadurch kühlt die Umgebung ab, das Mikroklima verbessert sich.“ Parkplätze, Asphalt und enge Bebauung haben den gegenteiligen Effekt und verschlimmern die Folgen extremer Wetterereignisse.